Blog Die neue Interpretation der Arbeitswerttheorie

Zu Bild 1:
Wert ist ein gesellschaftliches Verhältnis, das zwischen Menschen gebildet wird und nur dort wirkt.

Zu Bild 2:
Wert basiert auf Bedürfnissen, gewichteten Bedürfnissen. Doch vor dem Tausch gibt es nur den Erwartungswert. Die potenzielle Ware und das potenzielle Wertäquivalent sind Bezugspunkte eines Wertverhältnisses und damit auch des Wertes.
Mit dem Tausch wird die potenzielle Ware zur realen und wird auch das potenzielle Wertäquivalent zum realen. Damit wird die für die Ware geleistete Arbeit in dem Umfang des Wertäquivalents als gesellschaftlich nützlich und gleichzeitig als „wertbildend“ anerkannt. Gesellschaftlich nützlich war die Arbeit, weil das Arbeitsergebnis durch den Tausch zum Gebrauchswert für andere wird.

  • Wert ist ein gesellschaftliches Verhältnis. Ein solches wird zwischen Menschen gebildet und es wirkt nur zwischen Menschen, der Wert konkret zwischen Tauschpartnern.
  • Ware und Wertäquivalent sind Bezugspunkte eines Wertverhältnisses und damit des Wertes.
  • Werte können nicht produziert werden. Nur die Bezugspunkte von Wertverhältnissen und damit von Werten können als potenzielle Waren produziert werden. Ob Wertverhältnisse und damit Werte bezüglich dieser Bezugspunkte gebildet und wie sie gebildet werden, kann nur der Markt zeigen.
  • Wert als gesellschaftliches Verhältnis hat subjektive Anteile, da es zwischen Menschen wirkt. Wert muss jedoch auch einen objektiven Anteil besitzen, da er über ein einzelnes Individuum hinaus wirkt, nämlich auf der gesellschaftlichen Ebene.
    Das objektive Element des Wertes ist die gemeinsame Wertgröße von Käufer und Verkäufer. Die subjektiven Elemente des Wertes sind die individuellen Widerspiegelungen dieser objektiven Wertgröße in den Tauschpartnern Käufer und Verkäufer.
  • Wert wird der Ware und dem Wertäquivalent beim Tausch zugeordnet.
  • Vor dem Tausch kann es nur einen Erwartungswert in Form des Angebotspreises geben, mit dem das Arbeitsprodukt verknüpft und auf den Markt gebracht wird.
  • Die Produzenten von potenziellen Waren sind Arbeitskräfte, deren Anrechte auf Existenzmittel (die sie als Gegenleistung für ihre Arbeit erhalten) mit den potenziellen Waren als Anspruch auf ein Wertäquivalent verknüpft werden.
  • Als Arbeitskräfte werden Menschen, Maschinen und in bestimmten Fällen auch die Natur eingesetzt.
    Anmerkung: wird die Natur als Arbeitskraft eingesetzt, werden die Existenzmittel in vielen Fällen nicht bezahlt bzw. wird kein Ersatz geleistet.

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